Der:die Schüler:in setzt sich mit seinem:ihrem Entscheidungsstil auseinander.Entscheidet man nicht, entscheiden andere. Will man das? Es muss nicht immer schlecht sein. Oder?
Sich zu entscheiden, ohne zu wissen, was dabei genau herauskommen wird, abzuwägen zwischen eigenen Wünschen und den Erwartungen anderer – das ist nicht einfach.
| Welcher Entscheidungs-Typ bist du? | Die Schüler:innen erkunden, wie sie typischerweise Entscheidungen treffen. Durch die Bewertung von Aussagen wird der individuelle Entscheidungsstil erfasst: rational (mit dem Kopf), intuitiv (mit dem Bauch) oder sozial (andere einbeziehen). |
| Wie triffst du gute Entscheidungen? | Diese Aufgabe dient dazu, das rationale Entscheiden besser kennenzulernen. Als Übung dient eine Pro- und Contra-Liste. Dazu definieren Schüler:innen zunächst eine Entscheidungsalternative und notieren anschliessend Pro- und Contra-Argumente zu dieser Alternative. Der Prozess wird für eine zweite Alternative wiederholt. Danach werden die Listen präsentiert und verglichen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, die einzelnen Aspekte der Liste zu gewichten. Ändert sich die Entscheidung aufgrund der Gewichtung? Die Aufgabe dient als Hilfestellung, die eigenen Gedanken zu sortieren und wichtige Aspekte, die für oder gegen eine Entscheidungsalternative sprechen, zu reflektieren und zu veranschaulichen. |
| Wenn du nicht weisst, was du willst | Diese Aufgabe stellt das rationale und intuitive Entscheiden einander gegenüber und führt die Schüler:innen in eine Transferaufgabe. |
| Komplexe Entscheidungen meistern | Die Matrixaufgabe ist eine anspruchsvolle Übung zum rationalen Entscheiden. Die Schüler:innen benennen zunächst Interessen, Fähigkeiten und weitere Faktoren, die für ihre Ausbildungs- und Berufswahl relevant sind. In einem nächsten Schritt bewerten die Schüler:innen die Wichtigkeit bzw. Relevanz dieser Faktoren für die Ausbildungs- und Berufswahl und definieren mindestens zwei Alternativen, zwischen denen sie sich entscheiden möchten. Für jede dieser Alternativen kann nun bewertet werden, ob sie die zuvor definierten Aspekte erfüllt. Die definierten Alternativen werden als Ergebnis mit einer Punktzahl versehen zurückgemeldet, die den Erfüllungsgrad der Alternative widerspiegelt. Die Aufgabe dient einerseits dazu, einen rationalen Entscheidungsprozess schrittweise zu durchlaufen, Alternativen gegenüberzustellen und gegebenenfalls Wissens- und Informationslücken aufzuzeigen. Die Übung ist anspruchsvoll und erfordert, dass sich die Schüler:innen bereits intensiv mit sich selbst und Ausbildungs- und Berufswahlalternativen auseinandergesetzt haben. Durch die Reflexion wird der ganze Prozess weiter angeregt. |
| Bauchgefühl oder Nachdenken? | Diese Aufgabe widmet sich dem intuitiven Entscheiden. Die Schüler:innen definieren mindestens zwei Ausbildungs- oder Berufswahlalternativen, die für sie in Frage kommen. Danach klicken die Schüler:innen auf den Button «eine Wahl treffen». Der Entscheidungswürfel trifft dann zufällig eine Wahl zwischen den definierten Alternativen. Die Schüler:innen reflektieren im Anschluss, wie sich diese Entscheidung für sie anfühlt und wie sie sich den Alltag in diesem Beruf vorstellen. |
| Gemeinsam entscheiden | Viele Jugendliche lassen sich bei der Berufswahl von der eigenen Familie, Freunden, Bekannten und Lehrpersonen unterstützen. Ein Rat von anderen kann manchmal sehr hilfreich sein, manchmal aber auch mit bestimmten Erwartungen oder Schwierigkeiten verbunden sein. Die Schüler:innen notieren die Personen, an die sie sich während ihrer Berufswahl wenden. Nachfolgend geben die Schüler:innen an, welche Fragen sie an diese Personen haben und wie diese sie bei der Berufswahl unterstützen können. In einem nächsten Schritt werden unerwünschte Einflüsse gesammelt und überlegt, wie diese reduziert werden können. |
| Wissen rund ums Entscheiden | Dieser Abschnitt dient als Zusammenfassung und Informationsmittel. Er informiert in kompakter Form, was eine gute Entscheidung ausmacht und warum die Ausbildungs- und Berufswahl eine so anspruchsvolle Aufgabe ist. |